Film über Rosa Lazarus verschoben

Lebendige Erinnerungen an Roske und Sami

Der Werkstattfilm e.V. Oldenburg hat alle Filmvorführungen im November wegen der Corona-Kontaktbeschränkungen abgesagt.

Geplant ist zu einem anderen Zeitpunkt: Im Rahmen einer Veranstaltungsreihe mit der Ehemaligen Jüdischen Schule Leer zeigt unsere Gemeinde am Donnerstag um 18 und um 19.30 Uhr in der Alten Schule den Film "Rosa - Eine unsichtbare Frau". Der Oldenburger Filmemacher Farschid Ali Zahedi vom Werkstattfilm e.V. erzählt darin die Lebensgeschichte der Jüdin Rosa Lazarus aus Stapelmoor mit Aussagen von Zeitzeug*innen und Fotodokumenten nach.
Rosa Lazarus floh vor den Nationalsozialisten in die Niederlande und wurde vom Groninger Theologen Binne Roorda gemeinsam mit sieben anderen Juden mehrere Jahre in dessen Haus versteckt. Sie überlebte. Nach dem Krieg lebte sie in Oldenburg, und im Seniorenalter kehrte sie gemeinsam mit ihrem Bruder Samuel Lazarus, einem Viehhändler, auf den elterlichen Hof in Stapelmoor zurück.
Noch heute erinnern sich etliche Menschen aus Stapelmoor an Rosa "Roske" Lazarus und ihren Bruder Samuel "Sami" Lazarus. Dazu fand ein Gespräch der Rheiderland-Zeitung mit Zeitzeug*innen statt.

Der Eintritt kostet 8 €. Beide Vorstellungen sind ausverkauft. Die Platzzahl ist pro Vorführung auf 25 begrenzt.

Weitere Termine der Filmvorführung:
Theater an der Blinke, Leer (Eintritt frei) - vorher Klezmermusik (draußen) mit dem Saxophon-Ensemble "Carpe diem", Leitung: Uwe Heger.
Georgskirche, Weener (Eintritt 8 €) - vorher Klezmermusik (draußen) mit dem Saxophon-Ensemble "Carpe diem", Leitung: Uwe Heger.

In der Ehemaligen Jüdischen Schule Leer wird eine begleitende Ausstellung "Rosa - eine unsichtbare Frau" gezeigt. Öffnungszeiten: Do - So, 14-18 Uhr. Die Ausstellung soll über den Werkstattfilm auch online zu sehen sein.

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